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Klangbad am Riesengrab in Pascaredda, Sardinien

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Diese Session wurde in der Nähe von Calangianus in der Gallura-Region im Norden Sardiniens aufgezeichnet.

Diesmal in Begleitung von Mario Uda und seinem Didgeridoo.


Das Riesengrab von Pascaredda ist eine Megalithanlage aus lokalem Granit, die vermutlich aus der mittleren Bronzezeit stammt. Die halbkreisförmige Exedra am Eingang war einst ein Kultort, eine Schwelle, ein Ort, an dem sich die Lebenden versammelten, um mit den Verstorbenen in Verbindung zu treten.

Etwas von dieser Absicht ist im Stein noch immer vorhanden.

Wir haben zwischen den Korkeichen aufgenommen. Die Luft war still. Licht drang durch die Zweige.


Dieser Ort hat eine besondere Qualität.

Das bedarf keiner Interpretation.

Etwas, das man fühlt.



Die Sitzung

Dieses Klangbad kombiniert tibetische Kristallklangschalen und Didgeridoos.

Didgeridoo von Mario Uda .


Das Didgeridoo arbeitet mit den niedrigsten Frequenzen. Die Schwingungen breiten sich durch den Boden und den Körper aus, bevor sie die Ohren erreichen.

Die Klangschalen besitzen eine andere Qualität. Rein. Anhaltend. Hoch und klar über der Tiefe.

Die beiden stehen nicht im Widerspruch zueinander.

Sie sind fertig.

Das Didgeridoo bildet die Grundlage. Die Klangschalen öffnen den Raum darüber. Zwischen beidem findet sich etwas.


Klang und Stein

Archäologische Stätten verändern das Verhalten von Schall.

Schall breitet sich nicht einfach nur aus. Er setzt sich anders fest. Er bleibt bestehen.

Man kann nicht nur die Instrumente hören.

Man spürt förmlich den Ort, der sie willkommen heißt.


Bald

Die vollständige Aufzeichnung der Session wird Ende Juni veröffentlicht.

In der Zwischenzeit hier einige Eindrücke des Tages.


 
 
 

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